Konstant-Darlehen

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Funktionsweise des Konstant-Darlehens

Ein Konstant-Darlehen stellt eine Kombination aus einer Vorfinanzierung und einem Bauspardarlehen dar. Dabei erfolgt eine Abstimmung von Darlehensbetrag, Bausparsumme und monatlichen Zahlungsbeträgen. Dadurch bleiben die Raten für den Darlehensnehmer während der gesamten Laufzeit gleich.

Der Darlehensnehmer schließt dabei zwei Verträge über dieselbe Summe ab.  Für das Darlehen werden nur die Zinsen gezahlt. Die Sparraten für den Bausparvertrag wählt man bewusst hoch, damit man bereits nach 10 Jahren einen Zuteilungstermin erhält. Wird das Bauspardarlehen zugeteilt, bekommt der Darlehensnehmer das angesparte Guthaben plus Zinsen ausgezahlt. Damit kann er das Darlehen zum Teil tilgen. Der Rest des Kredits läuft danach als gewöhnliches Bauspardarlehen weiter. Die monatliche Darlehensrate bleibt unverändert. Ab diesem Zeitpunkt dient sie einerseits der Tilgung, andererseits den Zinsen des Darlehens.

Daneben gibt es noch eine weitere Variante, die ebenfalls mit zwei Verträgen funktioniert. Dabei fließt ein Teil des Darlehens als Sofortansparung mit in den Bausparvertrag ein. Dabei werden einerseits die Zinsen für das Konstant-Darlehen bezahlt, gleichzeitig auch der Bausparvertrag bespart. Die Raten sind dabei allerdings relativ niedrig. Wenn es zur Zuteilung des Bausparvertrags kommt, ist eine Abzahlung des vorfinanzierten Kredits möglich.

Banken bieten Konstant-Darlehen mit verschiedenen Laufzeiten an. Üblicherweise liegt die Laufzeit zwischen 15 und 30 Jahren. Sie setzt sich aus der tilgungsfreien Zeit der Vorfinanzierung und der Tilgungsphase des anschließenden Bauspardarlehens zusammen.

Für wen eignet sich ein Konstant-Darlehen

Ein Konstant-Darlehen ist vor allem für Kreditnehmer geeignet, die eine hohe Kalkulationssicherheit wünschen. Durch die Zinsgarantie wird die Gefahr steigender Zinsen während der Darlehenslaufzeit ausgeschlossen. Das ist vor allem in Zeiten niedriger Zinsen vorteilhaft.

Auch wenn man nicht lange Eigenkapital ansparen will, um eine Immobilie zu finanzieren, ist das Konstant-Darlehen eine Möglichkeit. Darüber hinaus eignet es sich aufgrund der langen bereitstellungszinsfreien Zeit sehr gut für Bauherren.

Vorteile eines Konstant-Darlehens

Für den Kreditnehmer geht ein Konstant-Darlehen mit vielen Vorteilen einher. Die wichtigsten davon sind die folgenden:

  • Dank gleichbleibender monatlicher Darlehensrate langfristige Kalkulationssicherheit
  • Gleichbleibende Hypothekenzinsen über die gesamte Laufzeit
  • Da keine Anschlussfinanzierung erforderlich ist, kein Zinsänderungsrisiko
  • Sondertilgungsmöglichkeiten für bis zu 100 %
  • Förderung durch KfW möglich
  • Inanspruchnahme staatlicher Förderungen wie Arbeitnehmersparzulage, Wohnungsbauprämie und Wohn-Riester möglich
  • Positiver Steuereffekt bei Vermietung des Objekts aufgrund des endfälligen Vorausdarlehens möglich

Nachteile eines Konstant-Darlehens

Wie andere Kreditformen gibt es auch beim Konstant-Darlehen Nachteile, die bei der Entscheidung berücksichtigt werden sollten:

  • Abschlussgebühr für den Bausparvertrag (1 – 1,6 % der Bausparsumme)
  • Eingeschränkte Vergleichsmöglichkeiten aufgrund der Kompliziertheit des Produkts
  • Starke Anbieterbindung
  • Zahlung der Zinsen stets auf gleich hohen Darlehensstand, da es keine direkte Tilgung der Restschuld gibt
  • Tilgungsfreies Vorausdarlehen vor Ablauf der Zinsbindung nicht kündbar

Welche Alternativen gibt es zum Konstant-Darlehen?

Eine mögliche Alternative zum Konstant-Darlehen ist das Annuitätendarlehen. Auch hier bleibt die Höhe der Raten über die gesamte Laufzeit hinweg gleich. Ein Vorteil besteht aber darin, dass die Restschuld kontinuierlich abgetragen wird, wodurch der Tilgungsanteil steigt. Weiterhin hat man den Vorteil, dass man keine Abschlussgebühren zahlt, wie es sonst bei Bausparverträgen üblich ist.

Eine weitere Alternative ist das Volltilgerdarlehen

Hier geht man dem Risiko einer Anschlussfinanzierung zu gestiegenen Zinsen aus dem Weg. Die gesamte Darlehenssumme wird innerhalb der Laufzeit zurückgezahlt. Wer diese Planungssicherheit will, muss allerdings auch mit Nachteilen rechnen. So ist es beispielsweise nicht möglich, Sondertilgungen durchzuführen, Tilgungszahlungen auszusetzen oder Umschuldungen auf bessere Konditionen vorzunehmen. Dafür bekommt man häufig sehr gute Zinsrabatte geboten.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital genutzt werden.


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