Bausparen

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Was ist Bausparen?

Beim Bausparen handelt es sich um eine Kombination aus traditionellem Sparen und Immobiliendarlehen. Das Ziel eines Bausparvertrags besteht darin, Eigenkapital für einen Immobilienkauf zu beschaffen.

Das Ganze funktioniert folgendermaßen:

Zuerst legen Sie fest, wie viel Sie monatlich ansparen wollen, zum Beispiel 200 Euro. Damit steht auch gleich die Bausparsumme fest. Das ist die Zielsumme, die Sie am Vertragsende herausbekommen wollen. Wie lange diese Ansparphase andauert, ist von Vertrag zu Vertrag verschieden. Gängige Laufzeiten sind sieben oder acht Jahre.

In der ersten Phase wird nun monatlich der festgelegte Betrag eingezahlt. Darauf erhält man jedes Jahr Guthabenzinsen. Sobald man die vertraglich festgelegte Ansparsumme erreicht hat (z. B. 40 % der gesamten Bausparsumme), geht es in die zweite Phase, die Zuteilung. In dieser Phase hat man Anspruch auf ein zinsgünstiges Bauspardarlehen über den restlichen Anteil der gesamten Bausparsumme. Danach kann man den gesamten Betrag in die Immobilie investieren.

Kombination mit anderen Finanzierungsmöglichkeiten

Zusammengefasst kann man sagen, dass es sich bei einem Bausparvertrag um einen Sparvertrag handelt, der mit einem sehr günstigen Darlehen kombiniert ist, das man für die Immobilienfinanzierung nutzen kann.

Für die komplette Finanzierung wird der Bausparvertrag aber in der Regel nicht ausreichen. In den meisten Fällen macht die im Rahmen des Bausparvertrags angesammelte Summe einen Anteil von etwa 30 Prozent aus. Das bedeutet, dass man für die Restsumme üblicherweise noch weitere Kredite in Anspruch nehmen muss. Denkbar sind hier etwa Annuitäten- und KfW-Darlehen.

Weitere Einsatzmöglichkeiten eines Bausparvertrags

Mit einem Bausparvertrag kann man nicht nur bauen. Er kann auch genutzt werden, um in Zukunft eine bestehende Immobilie zu kaufen.

Darüber hinaus kann man frei wählen, wie man das in der Ansparphase angesammelte Guthaben verwenden will. Möglichkeiten sind etwa neues Wohneigentum, eine Modernisierung der bestehenden Einrichtung oder auch ein neues Auto. Viele Bausparkassen bieten ihren Kunden sogar einen Bonus an, wenn Sie vorab erklären, dass sie lediglich sparen und das spätere Bauspardarlehen nicht in Anspruch nehmen wollen.

Eine Besonderheit ist dabei aber zu beachten. Wenn Sie auf das Bauspardarlehen verzichten, verlieren Sie auch Ihren Anspruch auf eine Wohnungsbauförderung, sofern diese über die Bausparkasse beantragt wurde. Außerdem lassen Sie damit die Möglichkeit einer zinsgünstigen Baufinanzierung ungenutzt verstreichen. Rein zum Sparen lohnen sich Bausparverträge aktuell eher nicht, weil es derzeit kaum lukrative Guthabenverzinsungen gibt.

Vorteile eines Bausparvertrags

Ein Bausparvertrag bringt für Nutzer eine Reihe von Vorteilen mit sich. Hier sind vor allem die folgenden drei Aspekte hervorzuheben.

Zinssicherheit:

  • Der Zinssatz für die Ansparphase und der Zinssatz für die Darlehensphase sind bei Abschluss des Bausparvertrags festgelegt. Das ist vor allem in Zeiten steigender Zinsen vorteilhaft, weil man sich über die lange Laufzeit einen gleichbleibend niedrigen Zinssatz sichern kann.

Staatliche Förderungen:

  • Im Rahmen eines Bausparvertrags können auch staatliche Förderungen in Anspruch genommen werden. Hier sind vor allem die Arbeitnehmersparzulage, die Wohnungsbauprämie und die Riester-Förderung zu nennen.

Sondertilgungen:

  • Während der Darlehensphase hat der Kreditnehmer die Möglichkeit, Sondertilgungen zu leisten und seine Restschuld damit schneller abzutragen.

Nachteile eines Bausparvertrags

Auf der anderen Seite gibt es auch kleine Nachteile, die bei der Inanspruchnahme eines Bausparvertrags berücksichtigt werden sollten.

Wartezeit:

  • Wenn man einen Bausparvertrag abschließt, bekommt man sein Darlehen nicht sofort. Mitunter muss man mit langen Wartezeiten rechnen. Dann kann es passieren, dass man ein geeignetes Objekt bereits in der Sparphase findet und für die Finanzierung einen Kredit bei der Bank aufnehmen muss.

Wenig Flexibilität:

  • Da die Zinssätze vorab fixiert sind, ist man als Sparer wenig flexibel. Die Entscheidung für oder gegen ein Darlehen muss man bereits in der Sparphase treffen.

Bessere Konditionen bei Banken:

  • In Phasen niedriger Zinsen ist es unter Umständen günstiger, seine Wunschimmobilie mittels eines herkömmlichen Bankkredits zu finanzieren. Auch hier kann man im Normalfall lange Laufzeiten vereinbaren. Der Vorteil ist hierbei, dass der Kredit nur aufgenommen werden muss, wenn man ihn wirklich benötigt.

Für wen eignet sich das Bausparen?

Das Bausparen ist vor allem für diejenigen interessant, die wissen, dass sie in absehbarer Zeit eine Immobilie erwerben möchten. Auch für Menschen, die schon eine Immobilie besitzen und diese zum Beispiel in den nächsten Jahren renovieren wollen, kann ein Bausparvertrag eine Möglichkeit sein, diese Modernisierung zu finanzieren. Geht man davon aus, dass das Zinsniveau künftig steigen wird und die Finanzierung eines Bankkredits teurer wird, kann man sich mit einem Bausparvertrag Zinssicherheit kaufen.

In vielen Fällen werden Bausparverträge aber auch als reines Sparprodukt abgeschlossen, ohne dass das Darlehen je in Anspruch genommen wird. Als reines Sparprodukt empfiehlt sich die Anlage aber eher nicht, da die Zinsen vergleichsweise niedrig sind und zudem noch eine Abschlussgebühr bezahlt werden muss, die nicht nur auf den Spar-, sondern auch auf den Darlehensanteil anfällt.


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