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Immobilien-Investments 2022: Das sind die Experten-Tipps

Immobilien gehören seit jeher zu den beliebtesten Wertanlagen. Da mittlerweile Bargeld auf der Bank sogar Negativzinsen verursacht und Grundstückspreise aufgrund schwindenden Baulandes immer teurer werden, lohnt sich der Kauf von Häusern heute mehr denn je. Was bei der Geldanlage zu beachten ist und wie Sie den Immobilien-Boom am besten für sich nutzen können, haben wir in diesem Beitrag zusammengefasst.

Starker Preisanstieg für Wohnungen und Häuser

Laut den Daten des Statistischen Bundesamtes sind die Immobilienpreise in ganz Deutschland in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Lag der Index 2011 im vierten Quartal noch bei 99 Punkten, befindet er sich exakt zehn Jahre später Ende 2021 bereits bei 181 Punkten und hat sich damit nahezu verdoppelt. Experten gehen davon aus, dass dieser Trend weiter anhalten wird.

Der Grund dafür liegt in der Spannung zwischen Angebot und Nachfrage. Immer mehr Menschen entscheiden sich dazu, ihr Geld in Eigentum zu investieren. Festzinskredite erleichtern Anlegern zusätzlich die Entscheidung und vermindern das Risiko, während Anleihen niedrige oder sogar negative Renditen abwerfen. Auch Inflationssorgen, die unter anderem durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie ausgelöst werden, tragen zu der steigenden Attraktivität des Betongoldes bei.

Wie werden sich perspektivisch die Immobilienpreise 2022 entwickeln?

Experten schätzen, dass die Preise für Häuser und Wohnungen auch 2022 weiter steigen werden. Dabei ist vor allem die Nachfrage nach Immobilien in urbanen Regionen besonders groß. Gleichzeitig werden vergleichsweise niedrige Zinsen für Immobilienkredite aufgerufen. Die hohe Nachfrage und die Zinsentwicklung sind die beiden stärksten Motoren für die anhaltende Preissteigerung.

Wie hoch ist das Risiko einer Immobilienblase?

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Immobilienpreise im dritten Quartal um ganze zwölf Prozent an. Wie hoch ist das Risiko zu bewerten, dass die Immobilienblase in absehbarer Zeit platzen könnte? Experten schätzen dieses Risiko als relativ hoch ein, insbesondere in Großstädten, in denen die durchschnittliche Preissteigerung noch einmal auf einem ganz anderen Niveau liegt. Insbesondere Immobilien-Investments in Bayern und in der Finanzmetropole Frankfurt sind davon betroffen. Doch welcher Rat ergibt sich aus diesen Erkenntnissen für potenzielle Anleger?

Anlagetipps müssen immer individuell bewertet werden. Gerne stehen wir Ihnen hier mit unserem Know-how und unserer Expertise im Immobiliensektor zur Seite. Wir freuen uns auf ein persönliches Beratungsgespräch über Ihre Möglichkeiten.

3 Tipps für Ihr Immobilien-Investment auf einen Blick

Ob sich der Kauf einer Immobilie tatsächlich lohnt, muss in jeder Situation individuell abgewogen werden. Relevant in der Fragestellung sind neben der persönlichen Finanzsituation auch die Art und die Lage des Objektes. An dieser Stelle haben wir aber drei allgemeingültige Tipps gesammelt, die unabhängig von individuellen Faktoren Gültigkeit haben.

  1. Immobilien immer als Beimischung des Anlageportfolios kaufen

Die Investition in Häuser oder Wohnungen lohnt sich weiterhin als Alternative zu negativ verzinstem Bargeld. In Anbetracht der steigenden Immobilienpreise und der Gefahr, dass die Blase insbesondere in urbanen Regionen platzen könnte, sollten Anleger nach Möglichkeit nicht ihr komplettes Kapital in Immobilien investieren. Durch die niedrigen Zinsen ist es Käufern unter Umständen möglich, ihr Vermögen auch noch anhand von Anleihen oder Fonds abzusichern und es damit zu diversifizieren. Gerne besprechen wir Ihre individuelle Finanzsituation in einem persönlichen Beratungsgespräch.

2. Aktuelle Entwicklungen der Immobilienbranche berücksichtigen

Die Entscheidung für oder gegen ein Immobilien-Investment sollte nicht nur mit Blick auf das eigene Konto getätigt werden. Viele weitere Entwicklungen der Immobilienbranche wie staatliche Förderungen spielen beim Privatkauf eine Rolle. Wer Immobilien zur weiteren Vermietung kauft, sollte insbesondere die Mietpreisbremse und die anteilige Aufteilung des CO2-Preises auf Heizkosten auch auf den Vermieter berücksichtigen. Gerne halten wir Sie hier auf dem Laufenden.

3. Selbstgenutzte Immobilien für die eigene Altersvorsorge kaufen

Experten raten dazu, bei Zinshäusern genau hinzusehen, da die Mietpreisbremse und auch die steigenden Energiepreise den Ertrag für Investoren merklich senken können. Lohnenswert sind vor allem selbstgenutzte Immobilien als wichtiger Baustein in der privaten Altersvorsorge.