1. Schritt: Kostenloste Objektbewertung

2. Schritt: Zinshaus anbieten - Intressenten selektieren

3. Schritt: Immobilie verkaufen - Sicherstellung Kaufpreiszahlung


Sicher und effizient durch geprüfte Käufer.
David Gramzow
Geschäftsführender Gesellschafter
+49 176 83412806
david@david-gramzow.de



Wer ein Mehrfamilienhaus in Leipzig verkaufen möchte, steht früher oder später vor der Frage: privat provisionsfrei oder doch lieber mit einem Makler? Beide Varianten haben Vor- und Nachteile – entscheidend sind Verkaufsziel, Zeitaufwand und Marktkenntnis.
✅ Vorteile eines privaten Verkaufs (provisionsfrei)
– Keine Maklerprovision: Käufer sparen die üblichen 3,57 % (inkl. MwSt.), was das Objekt attraktiver machen kann.
– Mehr Kontrolle: Du führst die Verhandlungen selbst und entscheidest über Preis und Strategie.
– Direkter Kontakt: Kaufinteressenten treten ohne Zwischeninstanz mit dir in Verbindung.
– Gerade bei gefragten Lagen in Leipzig (z. B. Connewitz, Altlindenau, Gohlis) kann ein provisionsfreies Angebot zusätzliche Interessenten anziehen
❌ Nachteile eines privaten Verkaufs
Hoher Zeitaufwand: Erstellung eines professionellen Exposés, Organisation von Besichtigungen und rechtssicheren Kaufverträgen kostet viel Zeit.
Preisfindung schwierig: Ohne Marktkenntnis wird der Wert oft zu hoch oder zu niedrig angesetzt.
Rechtliches Risiko: Fehler bei Unterlagen oder beim Kaufvertrag können teuer werden.
✅ Vorteile mit Makler
Professionelle Bewertung: Makler nutzen Vergleichs- und Ertragswertverfahren, um den Verkaufswert deines Mehrfamilienhauses in Leipzig realistisch zu bestimmen.
Marketing & Reichweite: Inserate auf allen großen Portalen, oft mit vorgemerkten Investoren.
Rechtssicherheit: Unterstützung bei Energieausweis, Grundbuchauszug, Kaufvertragsprüfung und Notartermin.
Zeitersparnis: Besichtigungen, Bonitätsprüfungen und Verhandlungen übernimmt der Makler.
Ein erfahrener Leipziger Makler erzielt im Schnitt höhere Verkaufspreise, da er den Markt und die Käufergruppen (Kapitalanleger, Projektentwickler, Privatkäufer) kennt.
Viele Makler arbeiten auch mit Innenprovision (Verkäufer zahlt allein), was für Käufer attraktiver ist – prüfen Sie Vertragsdetails genau.
📝 Vergleich: Privatverkauf vs. Maklerverkauf
Kriterium Privatverkauf (provisionsfrei) Verkauf mit Makler
Kosten Keine Provision für Makler Üblich 3–6 % zzgl. MwSt., ggf. hälftig
Aufwand / Zeit Sehr hoch – Sie tragen Verantwortung Gering – Makler übernimmt Prozess
Marktwert-Ermittlung Eigenleistung – Gefahr falscher Preissetzung Fundiert durch Markt- und Ertragsanalyse
Reichweite & Vermarktung Begrenzt – eigene Inserate nötig Tipps durch Netzwerk & Portale
Rechtssicherheit Eigenverantwortung bei Verträgen & Prüfungen Makler prüft rechtlich & finanziell
Verkaufsergebnis Risiko von Unterbewertung oder langen Verkäufen Meist schneller und Gewinn maximiert
✅ Ihre Entscheidung: Was ist sinnvoll?
Privat provisionsfrei verkaufen, wenn Sie Erfahrung, Zeit und Marktkenntnisse besitzen – ideal für finanzielle Maximierung bei niedrigem Aufwand.
Makler verkaufen, wenn Sie:
– wenig Zeit haben,
– eine präzise Wertermittlung möchten,
– rechtliche Sicherheit und Prozessoptimierung suchen,
– und einen stressfreien Ablauf bevorzugen.
🔎 Ihr nächster Schritt: So kommen Sie ans Ziel
Nutzen Sie jetzt eine kostenfreie Verkaufsberatung – gemeinsam prüfen wir, ob ein provisionsfreier Privatverkauf sinnvoll ist oder ob eine Maklerunterstützung Ihr Mehrfamilienhaus in Leipzig bestmöglich verkauft.
Wenn Sie ein Mehrfamilienhaus in Leipzig verkaufen möchten, ist die korrekte Wertermittlung der wichtigste Schritt. Nur wer den Marktwert realistisch einschätzt, kann einen fairen Preis erzielen und gleichzeitig ernsthafte Käufer ansprechen. Doch wie genau wird der Verkaufswert ermittelt?
1. Lage und Umfeld – der wichtigste Faktor
Die Lage ist entscheidend: In Leipzig erzielen zentrale Stadtteile wie Zentrum, Südvorstadt oder Gohlis deutlich höhere Preise als Randlagen. Auch Infrastruktur (ÖPNV, Einkaufsmöglichkeiten, Uninähe) und die Mietnachfrage wirken sich unmittelbar auf den Wert aus.
👉 Laut LBS Preisspiegel 2025
2. Baujahr, Zustand und Sanierungen
Ein saniertes Gründerzeithaus in Plagwitz ist mehr wert als ein unsaniertes Plattenbauobjekt am Stadtrand.
Baujahr und Architektur (z. B. Denkmalschutz) beeinflussen die Attraktivität.
Energetischer Zustand (Dämmung, Heizung, Fenster) gewinnt durch steigende Energiekosten immer mehr Bedeutung.
Investitionsbedarf senkt den aktuellen Marktwert, da Käufer Sanierungskosten abziehen.
Die Immobilienbewertung der IHK Leipzig erweist darauf, dass gerade der Instandhaltungszustand eine wesentliche Rolle in der Wertermittlung spielt.
3. Mietverträge und Rendite
Da Mehrfamilienhäuser meist von Kapitalanlegern gekauft werden, zählt die Mietrendite.
– Höhe und Stabilität der Mieteinnahmen
– Leerstandsquote
– Mietsteigerungspotenzial
Ein Haus mit langjährigen Mietern und soliden Mietverträgen wird höher bewertet als ein Objekt mit Leerstand oder Mietrückständen. Die Deloitte Property Index Studie 2024 bestätigt, dass Investoren in Leipzig stark auf die erzielbare Nettorendite achten.
4. Verfahren zur Wertermittlung
In Deutschland sind drei Bewertungsverfahren üblich:
a) Vergleichswertverfahren
Preise ähnlicher Objekte in Leipzig werden herangezogen.
Besonders nützlich in nachgefragten Stadtteilen wie Südvorstadt oder Plagwitz.
Grundlage: Gutachterausschuss Leipzig
b) Ertragswertverfahren
Zentral bei Mehrfamilienhäusern.
Der Wert ergibt sich aus den zu erwartenden Mieteinnahmen minus Bewirtschaftungskosten.
Praxisrelevant für Kapitalanleger.
c) Sachwertverfahren
Setzt sich aus Bodenwert und Gebäudewert abzüglich Abnutzung zusammen.
Vor allem wichtig, wenn keine Vergleichsdaten oder stabile Mieteinnahmen vorliegen.
Eine ausführliche Erklärung finden Sie in den Richtlinien zur Immobilienbewertung (ImmoWertV)
Die Preisentwicklung von Mehrfamilienhäusern in Leipzig zeigt in den letzten Jahren eine spannende Dynamik: Nach starken Rückgängen in 2023 erholen sich die Marktpreise zunehmend – insbesondere für Kapitalanleger wird Leipzig wieder attraktiver.
Aktuelle Preisentwicklung – Q1 und H1 2025
Im ersten Quartal 2025 liegt der durchschnittliche Kaufpreis für Mehrfamilienhäuser bei etwa 1.700 €/m², was einem Rückgang von rund –3 % gegenüber Q1 2024 entspricht.
Auch im Halbjahresbericht H1 2025 bleibt dieser Wert konstant bei 1.700 €/m², mit einem weiterhin kalkulierten Rückgang von –3 %
Besonders in C‑Lagen sind stärkere Preisnachlässe möglich, während Top-Mikrolagen bei Investoren nach wie vor hohe Nachfrage verzeichnen.
Angebotsdaten im Vergleich: Deutlich höhere Preissteigerung
Die Differenz zu tatsächlichen Verkaufspreisen lässt auf ein nachfrageseitiges Abkühlen trotz weiterhin starker Angebotspreise schließen.
Langfristige Prognosen unterstreichen diese Entwicklung: Laut dem Postbank Wohnatlas 2024 gehört Leipzig zu den Regionen mit den größten Preisanstiegschancen. Bis zum Jahr 2035 wird ein reales jährliches Wachstum der Immobilienpreise von durchschnittlich 2,2 % erwartet – stärker als in Metropolen wie München, wo nur 1,8 % prognostiziert werden.
Bundesweit signalisiert der HWWI im DIB‑Wohnatlas weiterhin steigende Preise in Ballungszentren wie Leipzig. Die Stabilisierung beziehungsweise leichte Preisrückgänge in 2024 werden zunehmend durch positive Fundamentaldaten als Wachstumstrend abgelöst.
Fazit – Preistrends auf einen Blick
Zeitraum Entwicklung bei Mehrfamilienhäusern (verkaufte Objekte)
Q1 2025 vs Q1 2024 Rückgang auf ca. 1.700 €/m² (–3 %)
H1 2025 Stabiler Durchschnitt bei 1.700 €/m² (–3 %)
2025 (Angebot) Anstieg auf 1.800 €/m² (+5 %)
Wenn Sie Ihr Mehrfamilienhaus in Berlin verkaufen, sollten Sie nicht nur den idealen Käufer, sondern auch mögliche Steuerbelastungen im Blick haben. Die wichtigsten Steuerarten im Überblick:
1. Spekulationssteuer (Privatveräußerung)
Zeitraum: Bei Vermietung gilt eine Frist von 10 Jahren zwischen Kauf und Verkauf.
Befreiung: Wenn Sie selbst in mindestens einer Einheit wohnen – im Verkaufsjahr und in den letzten zwei Jahren –, fällt für diese Einheit keine Spekulationssteuer an, für die vermieteten Einheiten jedoch sehr wohl.
Steuersatz: Der Gewinn wird mit Ihrem individuellen Einkommensteuersatz versteuert, zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer.
Beispiel: Verkauf innerhalb von 10 Jahren mit Gewinn → vollständiger Versteuerungspflicht, im Spitzensteuersatz bis 42 %.
2. Einkommensteuer auf Veräußerungsgewinn
Die Spekulationssteuer ist keine separate Steuer, sondern fällt im Rahmen der Einkommensteuer auf den Veräußerungsgewinn an.
Kaufpreis – Anschaffungskosten – absetzbare Werbungskosten (z. B. Maklerkosten, Instandhaltungskosten, Notar) ergibt den steuerpflichtigen Gewinn.
3. Grunderwerbsteuer
Diese Steuer zahlt in der Regel der Käufer, nicht Sie als Verkäufer. In Berlin liegt der Steuersatz bei 6 % des Kaufpreises.
Der Käufer ist jedoch gesetzlich verpflichtet, die Steuer fristgerecht zu zahlen, damit der Grundbucheintrag erfolgen kann.
4. Gewerbliche Veräußerung / Umsatzsteuer
Wenn Sie mehr als drei Objekte innerhalb von fünf Jahren verkaufen, stuft das Finanzamt dies als gewerblichen Verkauf ein.
Folge: Gewerbe- und Umsatzsteuer können anfallen – insbesondere bei gewerblicher Struktur, Share-/Asset-Deals oder Gewerbeimmobilien.
5. Strukturierter Share-Deal (Steueroptimierung)
Verkaufen Sie nicht die Immobilie, sondern Anteile an einer Immobiliengesellschaft (Share-Deal), können Sie unter bestimmten Voraussetzungen nur 1,54 % Steuerlast (in Form von Körperschaftsteuer etc.) statt Grunderwerbsteuer haben.
Dies funktioniert, wenn eine Holdingstruktur vorliegt und weniger als 90 % der Anteile übertragen werden.
📊 Zusammenfassung: Ihr Steuer-Überblick
Steuerart Wer zahlt? Wann & Höhe
Spekulations-/Einkommensteuer Verkäufer Bei Verkauf <10 Jahre, Gewinnversteuerung inkl. Werbungskosten
Grunderwerbsteuer Käufer 6 % in Berlin (Käufer zahlt)
Gewerbe-/Umsatzsteuer Verkäufer (gewerblich) ab 4 Objekten in 5 Jahren oder gewerblicher Verkauf
Share-Deal Struktur Verkäufer (mit GmbH) ~1,54 % Steuerlast bei Anteilsverkauf anstelle Immobilie ✅ Fazit & Ihr nächster Schritt - Privatverkauf nach 10 Jahren meist steuerfrei für vermietete Objekte, Eigennutzung hilft, Spekulationssteuer zu vermeiden. - Share-Deal kann steuerlich massiv entlastend sein – jedoch komplex und nur mit Gesellschaftsstruktur möglich. - Gewerblicher Verkauf bringt Umsatz-/Gewerbesteuern – deshalb frühzeitig planen und beraten lassen. 🔎 Beratung & Planung Präzise Steuerweiterleitung, Optimierung und rechtliche Strukturierung sichert Ihnen maximalen Nettoerlös: 👉 Fordern Sie unsere kostenfreie Steuer- und Verkaufsberatung für Ihr Mehrfamilienhaus in Berlin an – individuell, rechts- & steueroptimal:
Wer ein Mehrfamilienhaus in Leipzig verkaufen möchte, sollte sich vorab eine zentrale Frage stellen: Welche Lagen sind derzeit besonders gefragt? Denn der Standort entscheidet maßgeblich über den Verkaufspreis, die Vermarktungsdauer und das Interesse potenzieller Käufer.
Top-Lagen für den Verkauf von Mehrfamilienhäusern in Leipzig
Leipzig hat sich in den letzten Jahren zu einem der dynamischsten Immobilienmärkte Deutschlands entwickelt. Besonders gefragt sind folgende Stadtteile:
Zentrum-Süd & Zentrum-West
Stadtnähe, Altbauten mit Charme und hohe Mietnachfrage machen diese Lagen attraktiv – vor allem für Kapitalanleger.
Plagwitz & Schleußig
Diese Viertel sind beliebt bei jungen Familien und Kreativen. Sie bieten urbane Lebensqualität, Wasserlagen und stabile Mieterstrukturen – ideal für renditeorientierte Käufer.
Gohlis & Eutritzsch
Solide, gewachsene Wohnviertel mit guter Infrastruktur. Besonders interessant für institutionelle Käufer oder Familienfonds.
Reudnitz & Neustadt-Neuschönefeld
Aufstrebende Lagen mit Entwicklungspotenzial. Hier lassen sich oft noch attraktive Preise erzielen, bei gleichzeitigem Wertsteigerungspotenzial für Käufer.
Was macht eine „gute Lage“ aus?
Neben dem Stadtteil selbst spielen weitere Faktoren eine wichtige Rolle für den Verkaufserfolg:
Mikrolage: Nähe zu ÖPNV, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen
Zustand des Gebäudes & Mieterstruktur
Potenzial für Mietsteigerungen oder Modernisierung
Leerstand oder Vollvermietung (besonders relevant für Investoren)
Ein erfahrener Makler hilft dabei, diese Kriterien richtig einzuordnen – und den optimalen Angebotspreis zu ermitteln.
oder rufen Sie direkt an
+49 (0)176 83412806Wer ein Mehrfamilienhaus verkaufen möchte – sei es in Berlin, Leipzig oder einer anderen Stadt – sollte frühzeitig alle relevanten Unterlagen zusammenstellen. Eine vollständige und gut strukturierte Dokumentation ist nicht nur gesetzlich erforderlich, sondern entscheidet oft über den Erfolg des Verkaufs.
Diese Unterlagen sind für den Verkauf notwendig:
1. Grundbuchauszug
Er gibt Auskunft über Eigentumsverhältnisse, Lasten, Wegerechte oder Hypotheken. Nicht älter als 3 Monate.
2. Flurkarte / Lageplan
Zeigt die genaue Lage und Grenzverläufe des Grundstücks. Wichtig für Käufer und Investoren zur Bewertung der Liegenschaft.
3. Baupläne & Grundrisse
Offizielle Bauzeichnungen, idealerweise im Maßstab 1:100. Auch Wohnflächenberechnungen und Schnitte sind hilfreich.
4. Teilungserklärung (bei WEG)
Falls das Mehrfamilienhaus in Eigentumswohnungen aufgeteilt ist, ist die Teilungserklärung zwingend notwendig.
5. Energieausweis
Pflichtdokument! Entweder als Bedarfsausweis oder Verbrauchsausweis. Ohne gültigen Energieausweis darf keine Anzeige geschaltet werden.
6. Mietverträge & Mieterlisten
Aktuelle Mietverhältnisse, Staffelmieten, Kündigungsfristen, Kautionen, Indexierungen – all das interessiert Investoren.
7. Betriebs- und Nebenkostenabrechnungen
Am besten der letzten drei Jahre. So kann der Käufer die Rendite und Bewirtschaftung realistisch einschätzen.
8. Nachweise über Modernisierungen / Sanierungen
Rechnungen, Abnahmen oder Baugenehmigungen zu Dach, Heizung, Fenstern oder Fassaden.
9. Teilweise: Wirtschaftsplan & Hausgeldabrechnungen (bei WEG)
Relevant bei Teileigentum oder bei Verwalterstrukturen – z. B. bei größeren Wohnanlagen.
Tipp: Lassen Sie sich professionell begleiten
David Gramzow
Die Frage „Wie lange dauert der Verkauf meines Mehrfamilienhauses in Leipzig?“ lässt sich nicht pauschal beantworten – aber mit der richtigen Vorbereitung und professioneller Begleitung kann der Verkaufsprozess deutlich beschleunigt werden.
Durchschnittliche Dauer: 3 bis 6 Monate
Erfahrungsgemäß dauert der Verkauf eines Mehrfamilienhauses in Leipzig zwischen 3 und 6 Monaten – vom Erstgespräch bis zur notariellen Beurkundung. Die tatsächliche Dauer hängt von verschiedenen Faktoren ab:
Was beeinflusst die Verkaufsdauer?
✅ Lage & Zustand der Immobilie
Top-Lagen wie Plagwitz, Gohlis oder Schleußig verkaufen sich meist schneller als Randlagen. Auch der Instandhaltungszustand spielt eine Rolle.
✅ Mietverhältnisse & Renditepotenzial
Kapitalanleger achten auf die Vermietungssituation, Mieterstruktur, Miethöhe und Leerstände. Attraktive Mietrenditen können den Verkauf beschleunigen.
✅ Preisstrategie
Ein marktgerechter Angebotspreis ist entscheidend. Ist der Preis zu hoch angesetzt, verzögert sich der Verkauf – ist er zu niedrig, verschenken Sie Potenzial.
✅ Vollständige Unterlagen
Fehlende Dokumente wie Energieausweis, Grundbuchauszug oder Mietübersichten verzögern oft unnötig den Prozess.
So läuft der Verkaufsprozess ab:
Vorbereitung & Unterlagenprüfung
Immobilienbewertung & Marktanalyse
Exposé-Erstellung & Vermarktung
Käuferselektion & Besichtigungen
Kaufpreisverhandlungen & Bonitätsprüfung
Notartermin & Vertragsabschluss
Tipp: Mit Makler schneller verkaufen
Der Verkauf eines Mehrfamilienhauses in Leipzig ist nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine rechtlich anspruchsvolle Entscheidung. Eigentümer sollten frühzeitig sicherstellen, dass alle rechtlichen Anforderungen erfüllt sind, um Haftungsrisiken zu vermeiden und einen reibungslosen Verkaufsprozess zu gewährleisten.
1. Eigentumsnachweis & Grundbuchauszug
Nur wer im Grundbuch als Eigentümer eingetragen ist, darf eine Immobilie verkaufen. Der aktuelle Grundbuchauszug (nicht älter als 3 Monate) ist für die Vertragsvorbereitung zwingend erforderlich.
2. Energieausweis – gesetzliche Pflicht
Beim Verkauf ist ein gültiger Energieausweis gesetzlich vorgeschrieben (§ 80 GEG). Dieser muss spätestens zur Besichtigung vorliegen und darf im Exposé nicht fehlen. Verstöße können abgemahnt oder mit Bußgeldern geahndet werden.
3. Mietverhältnisse & Käuferrechte
Bei vermieteten Mehrfamilienhäusern gelten besondere Regeln:
Der Käufer tritt in bestehende Mietverträge ein (§ 566 BGB: „Kauf bricht nicht Miete“).
Kündigungen wegen Eigenbedarf sind erst nach Eigentumsübergang und unter strengen Voraussetzungen möglich.
Eine ordentliche Dokumentation der Mietverhältnisse, Kautionsstände und Nebenkostenabrechnungen ist rechtlich essenziell.
4. Teilungserklärung & WEG-Recht (falls aufgeteilt)
Ist das Mehrfamilienhaus in Eigentumswohnungen aufgeteilt (Wohnungseigentum), gelten zusätzlich die Vorschriften des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG). Hier sind Teilungserklärung, Gemeinschaftsordnung und Protokolle der Eigentümerversammlungen bereitzuhalten.
5. Notarielle Beurkundung
Der Verkauf wird immer durch einen Notar beurkundet. Dieser erstellt den Kaufvertrag und übernimmt die rechtssichere Abwicklung. Wichtig: Käufer und Verkäufer sollten den Vertragsentwurf frühzeitig prüfen, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden.
6. Vorkaufsrechte & Behördeneintragungen
In bestimmten Stadtteilen Leipzigs (z. B. Milieuschutzgebieten) kann die Stadt ein kommunales Vorkaufsrecht ausüben. Auch bestehende Wegerechte, Erbbaurechte oder Denkmalschutzauflagen sollten rechtlich geprüft werden.
7. Steuerrechtliche Themen
Der Verkauf eines Mehrfamilienhauses kann steuerpflichtig sein – z. B. durch Spekulationssteuer (§ 23 EStG) oder gewerbliche Grundstückshandel. Eine steuerliche Beratung ist daher dringend zu empfehlen.
Rechtssicher verkaufen – mit professioneller Begleitung
Die Frage, ob man ein Mehrfamilienhaus in Leipzig öffentlich oder diskret (Off-Market) verkaufen sollte, stellen sich viele Eigentümer. Gerade bei größeren Anlageimmobilien oder vermieteten Objekten kann der Off-Market-Verkauf eine attraktive Alternative sein – aber nicht in jedem Fall.
Was bedeutet „Off-Market“?
Ein Off-Market-Verkauf erfolgt ohne öffentliche Inserate – das heißt: keine Immobilienportale, keine Zeitungsanzeigen, keine breite Vermarktung. Stattdessen wird das Objekt diskret ausgewählten, geprüften Interessenten angeboten – meist Kapitalanlegern, Family Offices oder institutionellen Investoren.
Vorteile eines Off-Market-Verkaufs in Leipzig
✅ Diskretion für Eigentümer & Mieter
Keine öffentliche Aufmerksamkeit, keine unnötige Verunsicherung der Mieter.
✅ Gezielte Ansprache passender Käufer
Kein Besichtigungstourismus – stattdessen wird Ihr Objekt gezielt Investoren mit nachgewiesener Bonität angeboten.
✅ Schneller & strukturierter Verkaufsprozess
Erfahrene Käufer sind entscheidungsfreudiger, Finanzierungen oft bereits vorbereitet.
✅ Preisverhandlung auf Augenhöhe
Kein Preisdruck durch öffentliche Preisvergleiche – stattdessen ruhige, strukturierte Verhandlungen auf professioneller Basis.
Für wen eignet sich der Off-Market-Verkauf?
Ein Off-Market-Verkauf ist besonders geeignet, wenn:
Sie eine größere Wohn- oder Gewerbeimmobilie in Leipzig veräußern möchten.
Ihr Objekt bereits voll vermietet ist und Sie keine Unruhe im Haus wollen.
Sie besonderen Wert auf Vertraulichkeit legen (z. B. als Unternehmer, Erbengemeinschaft oder institutioneller Bestandshalter).
Sie keine „Schnäppchenjäger“, sondern strategische Investoren ansprechen möchten.
Wann ist eine öffentliche Vermarktung sinnvoller?
Bei kleineren Zinshäusern, sanierungsbedürftigen Objekten oder bei hoher Nachfrage in einem bestimmten Kiez (z. B. Plagwitz, Schleußig, Gohlis) kann eine breite öffentliche Vermarktung dennoch zielführend sein – etwa, um mehr Wettbewerb zu erzeugen und den Preis zu maximieren.
David Gramzow – Off-Market-Experte für Leipzig
Als diskret arbeitender Makler mit starkem Investoren-Netzwerk bietet David Gramzow